Heidi Gröger, geboren in Eichstätt (DE), spezialisierte sich auf das Spiel der Viola da Gamba und des Barockcellos. Am Königlichen Konservatorium in Den Haag studierte sie bei Jaap ter Linden und Philippe Pierlot. Sie erwarb mehrere Stipendien, so auch das Huygens-Stipendium für besonders talentierte Studenten im Ausland. Im Jahr 2007 legte sie ihren Master mit Auszeichnung ab. Heidi Gröger ist Gründungsmitglied des ensemble fidicinium und des Trios Mende-Gröger-Weiss. Mit beiden Ensembles erwarb sie Preise bei den Alte Musik Wettbewerben in York (UK), Wassenaer (NL) und Neuburg/Do. (DE). 2005/2006 war Heidi Gröger Mitglied des Europäischen Barockorchesters unter Leitung von Lars Ulrik Mortensen. Bereits während ihres Studiums war sie Gastmusikerin des Freiburger Barockorchesters und der Berliner Barock Solisten und konzertierte mit René Jacobs bei zahlreichen Opernaufführungen in Wien, Brüssel und Amsterdam. Für den Solopart der Gambenpartie in J.S. Bachs Matthäuspassion wurde sie u.a. von Daniel Harding (Schwedisches Radio Symphonie Orchester Stockholm), Kwamé Ryan (Orchestre National Bordaux Aquitaine) oder dem Orchester des WDR Köln engagiert. CD-Aufnahmen umfassen das „Gothaer Partiturbuch“ mit Harmonie Universelle unter Florian Deuter, „Tra le Fiamme“ von G.F. Händel mit contrasto armonico unter Marco Vitale (NL) und die „Fantasia über eine französische Chanson für Gambe solo“ von D. Krickeberg (*1932, Berlin). Seit 2011 unterrichtet Heidi Gröger Viola da Gamba an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Neben der goldenen 8-saitigen Viola da gamba spielt sie eine 6-saitige Tielke-Kopie gebaut, gewidmet und geliehen von Tilman Muthesius, Potsdam. |